Landesvorgabe zu Coronatests wird ab sofort in Göttinger Kitas umgesetzt
Das Göttinger Gesundheitsamt setzt in Kitas ab sofort die Landesvorgabe „Anlassbezogenes intensiviertes Testen“ (ABIT) um. Das teilte die Stadt Göttingen mit. Mit dem Verfahren soll dafür gesorgt werden, dass bei einer Corona-Infektion in der Kita nicht sofort die ganze Gruppe in Quarantäne geschickt werden muss. Seit dem 15. Februar müssen alle Kindergartenkinder dreimal wöchentlich mit einem Selbsttest auf das Corona-Virus getestet werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses dürfen durch die Anordnung des Abit-Verfahrens nun alle nicht betroffenen Kinder weiterhin in die Kita kommen, wenn sie fünf Betreuungstage in Folge täglich negativ getestet werden. Drei kostenlose Tests pro Woche werden vom Kultusministerium zur Verfügung gestellt, die weiteren zwei Tests müssen von den Eltern beschafft werden. Nach Angaben der Verwaltung ist das Verfahren freiwillig. Allerdings dürfen Kinder, die nicht fünf Betreuungstage in Folge getestet werden, für diese Zeit nicht die Kita besuchen.