Anklage wegen Mordes - 44-Jähriger soll seine Partnerin erwürgt haben
Ein 44-Jähriger aus Hannover muss sich am Landgericht Göttingen wegen Mordes verantworten. Ihm wird zur Last gelegt seine 51 alte Lebensgefährtin in deren Göttinger Wohnung getötet zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Mann die Göttingerin überraschend angegriffen und bis zum Tode gewürgt. Um die Tat zu vertuschen habe er dann eine leere Sekt- und eine leere Weinflasche neben der Getöteten platziert. So habe er den Eindruck erwecken wollen, die Frau sei an den Folgen des Alkoholkonsums verstorben. Da der Beschuldigte und das Opfer zur Tatzeit Pulsuhren getragen hätten, sei es der Polizei möglich gewesen entscheidende Umstände der Tat zu rekonstruieren. Die Messdaten der Pulsuhren hätten nämlich ergeben, dass die Getötete unmittelbar vor der Tat nicht mit einem Angriff gerechnet hat. Dem mutmaßlichen Täter wird daher bei der Ausführung der Tat Heimtücke zur Last gelegt. Er habe demnach die Arglosigkeit der Frau ausgenutzt, um sie in einer wehrlosen Situation anzugreifen. Die Tat soll am 25. August erfolgt sein, der Beschuldigte wurde am 26 September verhaftet und befindet sich seither in Untersuchungshaft.