Geschrieben von Julia Kleine
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Am Samstag haben in Göttingen rund 630 Menschen an einer Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Attentats von Hanau teilgenommen. Nach Polizeiangaben startete der Demonstrationszug am Auditorium und zog anschließend durch die Innenstadt zum Gänseliesel. Dort traf er auf eine Versammlung von rund 70 Kritikern der Corona-Maßnahmen. Die Kundgebung unter dem Motto "Das gemeinsame Zusammenleben in Zeiten der Spaltung und Hetze" war nach Angaben der Polizei bei der Stadt Göttingen rechtzeitig angezeigt worden. Die Versammlung sei vom lautstarken Protest von ca. 170 Personen einer Gegenversammlung begleitet worden. Die Polizei habe teilweise durch Abdrängen den Zugang zur Versammlung der Coronamaßnahmen-Kritiker freihalten müssen. Nach Angaben der Polizei wurde gegen drei Teilnehmer Anzeige erstattet, weil diese keine vorgeschriebenen FFP2-Masken trugen, ein Teilnehmer ist aus der Versammlung ausgeschlossen worden.