Geschrieben von Benita Heukamp
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Am Wochenende haben in Göttingen verschiedenen Aktionen gegen den Krieg in der Ukraine stattgefunden. Bei einer Demonstration am späten Freitagnachmittag versammelten sich nach Angaben der Göttinger Polizei rund 250 Menschen in der Göttinger Innenstadt. Dazu aufgerufen hatte die Basisdemokratische Linke Göttingen. Der Demonstrationszug lief vom Albaniplatz in Richtung Gänseliesel und anschließend wieder zurück. Am Samstagabend hat Oberbürgermeisterin Petra Broistedt zu einer Friedensaktion am Neuen Rathaus aufgerufen. Unter dem Motto „Lichter für den Frieden“ haben sich dort rund 1.000 Menschen mit Kerzen eingefunden und diese auf den Stufen zum Rathaus niedergelegt. Als Zeichen der Verbundenheit wurde das Rathaus in den Nationalfarben der Ukraine beleuchtet. Wie Broistedt in ihrer Rede ankündigte, sei eine Projektgruppe im Rathaus damit beauftragt, sich um Wohnraum für Flüchtende aus der Ukraine zu kümmern. Die Stadt Göttingen sei bereits in Kontakt mit dem Niedersächsischen Innenministerium und der Landesaufnahmebehörde und habe signalisiert, auch „über die Quote hinaus“ Menschen aus der Ukraine aufzunehmen.