Geschrieben von Jennifer Bullert
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In einem offenen Brief an die Bundesregierung haben Forschende der Universität Göttingen gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern einen Wandel in der Agrar- und Ernährungspolitik gefordert. Dies begründen sie mit den Folgen des Ukraine-Kriegs, der auch das Risiko für weltweite Hungersnöte erhöht habe, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Dabei spiele auch der Klimawandel sowie die Artenvielfalt eine Rolle. Um den negativen Auswirkungen entgegenzutreten, schlagen sie verschiedene Maßnahmen vor. So könne durch eine erhöhte Mehrwertsteuer für Fleischprodukte und eine geringere Mehrwertsteuer für pflanzliche Produkte der Fleischkonsum reduziert werden. Umbauprämien für landwirtschaftliche Betriebe und Bildungsprogramme zur Ernährungsumstellung könnten die Neuausrichtung der Agrar- und Ernährungspolitik ebenfalls begünstigen, so die Forschenden. Sie betonen, dass die Betriebe bei der Umstellung auf entsprechende Unterstützung angewiesen seien.