Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die südniedersächsischen Bundes- und Landtagsabgeordneten der Ampel-Parteien setzen sich für den Erhalt der Eisengießerei Harz Guss Zorge ein. Diese ist auf einen Elektro-Ofen angewiesen, damit sie künftig klimaneutral produzieren kann. Zwar würde das Unternehmen die dafür nötige Summe von 15 Millionen Euro investieren, jedoch ist eine 110 kV Stromtrasse erforderlich, um den Elektro-Ofen zu betreiben. Das teilte nun die Northeimer SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt mit. Gemeinsam mit ihrem Göttinger Parteikollegen Andreas Philippi, sowie mit den südniedersächsischen Abgeordneten Karoline Otte, Jürgen Trittin, Konstantin Kuhle, Karl-Heinz Hausmann und Marie Kollenrott will sie die 480 Arbeitsplätze in Zorge sichern. Ohne die Stromtrasse müsste der Standort geschlossen werden. Um dies zu vermeiden laufen bereits Gespräche mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. Darüber hinaus soll auch eine finanzielle Unterstützung seitens Bund und Land diskutiert werden, um die benötigte Stromtrasse zu realisieren.