Geschrieben von Roman Kupisch
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Die GRÜNEN der Stadt Göttingen kritisieren die Debatte um eine Weiterführung der Atomkraft. In der Diskussion um Sanktionen gegen Russland, wurde vermehrt gefordert den Atomausstieg zu verzögern. In einer Pressemeldung warnen die GRÜNEN nun vor den Gefahren der Nukleartechnologie. Am heutigen Dienstag jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 36. Mal. Die GRÜNEN nehmen das zum Anlass den intensiveren Ausbau von erneuerbaren Energien vor Ort zu fordern. Unter anderem setzen sie sich dafür ein, dass alle kommunalen Einrichtungen eine Solaranlage auf dem Dach anbringen sollen. Auch sollten die Bürger der Region an dem Ausbau erneuerbarer Energien wirtschaftlich beteiligt werden. Nach Ansicht der GRÜNEN würde ein Ausbau der Atomenergie keines der aktuellen Probleme lösen, so sei beispielsweise die Versorgungssicherheit durch eine Beibehaltung bzw. durch den Ausbau der Kernenergie nicht gewährleistet. Der Anteil der Kernenergie an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland beträgt derzeit 7,2 Prozent. Der Anteil erneuerbarer Energien liegt hier bei rund 28 Prozent. Allerdings liegt der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergiebedarf derzeit noch bei gerade einmal bei 16,1 Prozent.