Geschrieben von Jennifer Bullert
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Seit dem heutigen 1. August entfallen in Südniedersachsen vereinzelte Fahrtverbindungen im Angebot der „Regionalbus Braunschweig GmbH“ (RBB). Hintergrund ist die angespannte Situation im öffentlichen Personennahverkehr. Das teilte der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) mit. Demnach betreibe die RBB die Linienbusverkehre eigenwirtschaftlich und die Veränderungen im Fahrplan seien nun notwendig, um die wirtschaftliche Situation zu stabilisieren. Von den Veränderungen betroffen ist das Teilnetz 51 Göttingen – Gieboldehausen – Duderstadt, zu dem unter anderem die Linien 161, 170 und 173 gehören. Im Teilnetz 52 Göttingen – Gleichen – Duderstadt kommt es ebenfalls zu Änderungen. Hiervon sind beispielsweise die Linien 150, 155 und 157 betroffen. Geplant ist eine neue Ausschreibung für die Linien im Jahr 2024. Bund und Land müssten nach Angaben des ZVSN hierfür jedoch die nötigen Regionalisierungsmittel bereitstellen. Nur so könne das vorige Fahrplanangebot wiederhergestellt werden, heißt es in der Mitteilung. ZVSN-Geschäftsführer Michael Frömming hatte zuletzt Anfang Juli im StadtRadio-Interview darauf hingewiesen, dass das Nahverkehrsangebot in Südniedersachsen spätestens ab Dezember eingeschränkt werden müsse, sollten die versprochenen Regionalisierungsmittel von Bund und Land nicht aufgestockt werden.