"Weihnachtspause" an Universitäten: Göttinger AStA positioniert sich gegen Vorschlag von Minister Thümler
Der Vorschlag des Niedersächsischen Wissenschaftsministerministers Björn Thümler, eine verlängerte „Weihnachtspause“ an den Universitäten einzulegen, stößt beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Göttingen auf Kritik. Wie der AStA mitteilte, begründe Thümler seine Idee einer vierwöchigen Pause an den Universitäten als eine Maßnahme zur Gaseinsparung. Ein entsprechendes Konzept für die Universitäten lege er dabei jedoch nicht vor. Zudem würde eine solche Weihnachtspause zur Benachteiligung von Studierenden führen: Die Heizkosten, die an den Universitäten eingespart werden sollen, werden nur in die Privathaushalte umverlagert. Die entfallene Lehre würde vermutlich, so der AStA, an das Ende des Semesters gehängt werden. Durch die damit verkürzte vorlesungsfreie Zeit bliebe keine Zeit mehr für Pflichtpraktika. Auch die Zeit, Hausarbeiten zu verfassen, verkürze sich in diesem Szenario. Damit einhergehend gehe auch die Zeit in der vorlesungsfreien Zeit verloren, in der viele Studierende arbeiten würden, um sich das Studium überhaupt leisten zu können. Um eine Benachteiligung von Studierenden zu verhindern, fordert der AStA eine einheitliche Lösung, mit der das kommende Semester für alle Studierenden planbar und studierbar gemacht werde.