Geschrieben von Jennifer Bullert
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Bund und Länder sollen sich nach Willen des CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler stärker an den Kosten für Bombenräumungen beteiligen. Damit verweist der Göttinger Abgeordnete auf die jüngste Evakuierungsmaßnahme in der Universitätsstadt, die rund 750.000 Euro gekostet hat. Wie er mitteilte, gebe es für die finanziellen Aufwendungen derzeit keine Zuschüsse. Auch die Ratsfraktionen hatten sich bereits für eine verbesserte finanzielle Beteiligung von Bund und Land ausgesprochen, so Güntzler. Die Kosten für die Vor-, Neben- und Nacharbeiten bei Kampfmittelbeseitigungseinsätzen der Stadt zu überlassen, überfordere den Haushalt und bedrohe damit andere kommunale Vorhaben und Aufgaben. Zudem sei Göttingen eine Kommune, in der es besonders viele Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gebe.