Künftig müssten über 30 Prozent vom Einkommen fürs Wohnen bezahlt werden - Immobilienportal stellt Studie vor
Sollten sich die Nebenkosten verdoppeln, müssten Alleinlebende in Göttingen künftig rund 34 Prozent ihres Gehalts für die Warmmiete aufwenden. Das geht aus einer Analyse des Online-Immobilienportals immowelt hervor. Aktuell zahlen Singles in einer 50 Quadratmeter-Wohnung in Göttingen durchschnittlich rund 665 Euro Warmmiete und wenden rund 28 Prozent ihres Gehaltes dafür auf. Bei einer Verdopplung würden sich die Kosten auf 804 Euro summieren. Der Analyse zufolge würden Mieter*innen in 53 von 80 Großstädten über 30 Prozent ihres Einkommens für Wohnen aufwenden, sollten sich die Wohnnebenkosten verdoppeln. Berücksichtigt wurden bei der Untersuchung beim Immobilienportal inserierte Angebote.