Geschrieben von Roman Kupisch
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Das Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nod) der UMG meldet einen erneuten Höchststand bei den Anfragen. Insgesamt hätten das GIZ-Nord im vergangenen Jahr 49.970 Anfragen erreicht. Das gab das Informationszentrum in einer Meldung bekannt. Zur Hauptaufgabe des Giftinformationszentrum gehört die Beratung im akuten Vergiftungsfall. Diesen Service hätten zuletzt auch vermehrt Arztpraxen und Kliniken in Anspruch genommen. Insgesamt sind die Anfragen im Jahr 2021 um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die meisten Vergiftungen passierten durch eine fehlerhafte oder missbräuchliche Einnahme von Substanzen aus dem täglichen Umfeld. Neben einer falschen Einnahme von Medikamenten sei auch eine versehentliche oder absichtliche Einnahme von Haushaltschemikalien festzustellen. Besonders Kinder und Jugendliche seien für diese Art der Vergiftung anfällig. Auffällig sei, dass während der Pandemie in dieser Altersgruppe vermehrt Fälle von selbstschädigendem Verhalten beim GIZ-Nord bekannt wurden. Zur Klärung dieses Phänomens habe das GIZ-Nord eine Untersuchung angekündigt.