Kampfmittelsondierungen in Hann. Münden: Einmal Entwarnung, einmal genauere Überprüfung notwendig
In Hann. Münden muss ein Verdachtspunkt zu Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg genauer überprüft werden. Betroffen ist das Gelände des Eigenbetriebs Stadtentwässerung. Wie die Stadt heute bekannt gab, kann aber für den Verdachtspunkt auf der Straße „Vor der Bahn“ Entwarnung gegeben werden. Damit soll auch der gesperrte Bereich in dieser Woche wieder freigegeben werden. Ein dritter Verdachtspunkt auf dem Gelände der Bahn konnte bislang noch nicht untersucht werden. Die Bahn hatte nach Angaben der Stadt keine Streckensperrung genehmigt. Im Frühjahr sollen die Sondierungsarbeiten nachgeholt werden. Grund für die Kampfmittelsondierungen waren unter anderem Tiefbauarbeiten der Telekom, die Glasfaserkabel verlegen will. Während die Stadt die Kosten für die Sondierungsarbeiten tragen muss, übernimmt das Land die Kosten, sollte ein Kampfmittel beseitigt werden müssen.