Sperrung der A7 wegen Paraffinverunreinigung dauert an - Verursacher bislang unbekannt
Die Verunreinigung der A7 durch Paraffin sorgt weiterhin für Stau und überlastete Umleitungsstrecken. Die Autobahn ist zwischen den Anschlussstellen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg seit Montagnacht gesperrt. Wie lange es dauern wird, bis der auf rund 50 Kilometern Länge benetzte Streckenabschnitt komplett gereinigt und damit wieder gefahrlos befahrbar ist, ist weiterhin unklar. Zurzeit erschweren die niedrigen Temperaturen und immer wieder einsetzender Regen die Reinigungsarbeiten. Auch bereits gesäuberte Streckenabschnitte sind durch die Witterungsbedingungen erneut beeinträchtigt. Nach Angaben von Via Niedersachsen sind 15 Räumungsfahrzeuge im Dauereinsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Nach und nach seien Freigaben von Teilstücken der Autobahn in Richtung Norden geplant. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass die vermutlich erst flüssige Substanz während der Fahrt aus einem unbekannten Transportfahrzeug austrat. Anschließend verteilte sich der wachsartige Stoff auf der Fahrbahn. Die Beschaffenheit der gefundenen Ablagerungen lässt darauf schließen, dass die Flüssigkeit danach auf dem Asphalt aushärtete. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt gehe von den wachsartigen Resten laut Experten nicht aus. Mehrere Verkehrsteilnehmer waren auf dem sehr glatten, schmierigen Untergrund ins Rutschen geraten. Der Verursacher der Verunreinigung konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei nimmt (unter Telefon 0551/491-6515) sachdienliche Hinweise zu dem unbekannten Verursacher entgegen.