Bundesweite Mietsteigerungen im vergangenen Jahr - Göttingen liegt unterhalb des Durchschnittswertes
In deutschen Großstädten sind die Mieten im vergangenen Jahr teils deutlich gestiegen. Das geht aus einer Analyse des Immobilienunternehmens Immowelt hervor. Für die Analyse wurde die Mietentwicklung in 79 Großstädten untersucht. In über einem Drittel der untersuchten Städte seien die Mieten demnach im Schnitt um 5 Prozent gestiegen. Die Steigerungen in Göttingen liegen mit 2 Prozent unter dem allgemeinen Trend. Kostete hier der Quadratmeter im Jahr 2021 im Schnitt noch 9,20 Euro lag der Preis im Jahr 2022 bei 9,50 Euro. Als wesentlichen Grund für die Anstiege nannten die Analysten von Immowelt den Krieg in der Ukraine und den Zinnsanstieg. Beide Faktoren führten auch dazu, dass durch Preisanstiege private Wohnungsbau-Vorhaben nicht mehr realisiert werden könnten. Damit würden weniger Menschen in ein Eigenheim ziehen können, was die Nachfrage nach Mietwohnungen und damit auch die Preise für Mietwohnungen weiter erhöhen würde. Spitzenreiter bei den Mietpreisen ist nach wie vor München, hier kostet ein Quadratmeter im Schnitt 18,70 Euro.