Geschrieben von Anneke Borcherding
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In Osterode wurde am vergangenen Donnerstag das Projekt „Kelly-Inseln“ auf den Weg gebracht. Gemeinsam möchten die Stadt und die Polizei Osterode, der Verein für Tourismus und Marketing und das Familienzentrum des DRK Kinder unterstützen, die Hilfe oder Schutz benötigen. Dafür sollen die sogenannten „Kelly-Inseln“ Anlaufstellen bieten, wie die Stadt Osterode mitteilte. Sie können unter anderem in öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Arztpraxen oder Geschäften entstehen, wie der Osteroder Bürgermeister Jens Augat beschreibt. Ziel des Projekts sei es, Kindern und Heranwachsenden, die sich genötigt oder bedroht fühlen oder sonstige Hilfe benötigen, einen sicheren Raum zu bieten. Auch wenn es keinen konkreten Anlass gebe, wie Augat betonte, solle für das Thema sensibilisiert werden. Paralell startet unter anderem auch ein Programm an fünf Osteroder Grundschulen, das Kinder über mögliche Gefahrensituationen aufklären soll.