Reinigungsarbeiten der A7 zwischen Northeim-Nord und Lutterberg haben 1,5 Millionen Euro gekostet
Der Reinigungseinsatz auf der Autobahn A7 zwischen Northeim-Nord und Lutterberg hat Gesamtkosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro verursacht. Das gab die Autobahn GmbH in einer Mitteilung bekannt. In der zweiten Kalenderwoche 2023, vom 9. bis zum 14. Januar, war die A7 auf einer Strecke von 60 Kilometern mit Pflanzenfett verunreinigt. Um das Fett wieder von der Fahrbahn zu entfernen, waren 22 verschiedene Unternehmen und Institutionen, 181 Personen und 105 Fahrzeuge, davon 21 Reinigungsfahrzeuge, beteiligt. Dabei entstand insgesamt ein Wasserverbrauch von 700.000 Litern. Der Verursacher der Verunreinigung sowie der Grund für den Verlust der LKW-Ladung sind weiterhin nicht bekannt. Die Autobahn GmbH verdeutlichte noch einmal, dass sie Schadensersatzansprüche gegenüber dem Verursacher erhebt. Neuesten Erkenntnissen der Polizei zufolge soll es sich bei der schmierigen Substanz um Kaffeefett gehandelt haben. Bei der Ermittlung des Verursachers wollen sich die Beamten demnach nun vor allem auf Kaffee-Produktionsstandorte konzentrieren. Im Zusammenhang mit der Verunreinigung war mehrmals ein Tanklaster mit seitlichem gelben Aufdruck als möglicher Anhaltspunkt genannt worden. Neue Zeugenbefragungen hätten nun ergeben, dass sowohl der Tankauflieger als auch das Führerhaus weiß gewesen sein sollen. Die Polizei bittet um weitere Zeugenhinweise.