Geschrieben von Julia Kleine
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In der Göttinger Weststadt hat sich die Zahl der Gefahrenpunkte, an denen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden, um einen Gefahrenpunkt auf drei reduziert. Bei Voruntersuchungen für den Einsatz zur Kampfmittelbeseitigung am 25. März konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen nun einen Gefahrenpunkt aufgrund der Messergebnisse ausschließen. Wie die Stadt Göttingen mitteilte, war an dem Verdachtspunkt eine Bombe im Zweiten Weltkrieg teilweise detoniert. Die verbliebenen Reste hatten bei Messungen im Zuge der Sondierungen für den Verdacht eines Blindgängers gesorgt. Falls sich der Verdacht bei den anderen drei Verdachtspunkten auf dem Gelände zwischen S-Arena und Leineufer bestätigt, müssen die Kampfmittel entschärft oder kontrolliert gesprengt werden. Für das Gebiet gilt während der aktuell laufenden Vorbereitungsarbeiten bis Inkrafttreten des Evakuierungsradius am 25. März, 6.00 Uhr, für Unbeteiligte ein absolutes Betretungsverbot und ein Flugverbot für Drohnen.