Sperrung der Masch-Straßen führt zu deutlicher Reduktion des Verkehrs - Sperrung soll dauerhaft bestehen bleiben
Die Lebensqualität im Masch-Straßen-Viertel hat sich durch die Straßensperrung der beiden Masch-Straßen am Platz der Synagoge in Göttingen verbessert. Das ergab die Auswertung des Modellversuchs, die am Montag bei der öffentlichen Präsentation der Stadt Göttingen vorgestellt wurde. So hat sich zum einen messbar der Verkehrsfluss in den beiden Masch-Straßen um 55 Prozent verringert, während sich die Mehrbelastung anderer Straßen im Gebiet nur minimal um 10 bis 15 Prozent erhöht hat. Auch von der Stadt geführte Befragungen am Platz der Synagoge bestätigten das positive Bild. Von den circa 150 Rückmeldungen sprachen sich 70 Prozent für das Modell aus. Nun empfiehlt die Verwaltung, diese Sperrung dauerhaft umzusetzen und in diesem Zuge den Platz baulich neu zu gestalten. Konkrete Ideen wurden jedoch noch nicht präsentiert. Die bauliche Blockade am Platz der Synagoge besteht seit Ende Juni 2022, sie verhindert die Durchfahrt von der Godehardstraße ins Masch-Straßen-Viertel. Die beiden Masch-Straßen sind somit innerhalb des Wohnquartiers zu Einbahnstraßen geworden. Die Sperrung soll bis zum endgültigen Entschluss aus der Kommunalpolitik weiter aufrechterhalten werden.