Geringere Taktung, dafür verlässlicher - GöVB stellen Sommer- / Notfallfahrplan in Aussicht
Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) haben auf der vergangen Sitzung des Umweltausschusses einen eingeschränkten Sommerfahrplan vorgestellt. Dieser sehe vor, dass einige Linien zusammengelegt werden. Zudem sei geplant, dass einzelne Linien an ausgewählten Tagen ganz entfallen können. Die GöVB würden damit personellen Engpässen begegnen wollen. Gerd Aschoff vom Fahrgastverband Pro Bahn sieht in der Neuaufstellung des Fahrplans einen konsequenten Schritt angesichts der vergangenen Unsicherheiten in Verbindung mit Personalausfällen bei den GöVB. „Aus Fahrgastsicht begrüßen wir diesen Sommerfahrplan, weil wir haben den schon Ende vergangenen Jahres dringlich gefordert, die Planungssicherheit ist das allerwichtigste. Die Göttinger Verkehrsbetriebe hatten ja Mitte Dezember sogar mehrfach am Tag Änderungen, weil sie es nicht mehr hinbekommen haben und eine langfristige, verlässliche Planung, die jetzt endliche vorgenommen wird ist das wichtigste, was wir momentan in einer angespannten Situation erwarten können.“ Die Partei-und Volt-Ratsgruppe hingegen kritisiert die Pläne der GöVB, unter anderem da Linien, die den Nordcampus anfahren, zusammengelegt werden sollen. Die Ratsgruppe weist darauf hin, dass die Studenten gerade erst mit großer Mehrheit für die Einführung eines Bus-Semestertickets gestimmt hätten. Die Streckenzusammenlegung sei vor diesem Hintergrund das falsche Signal.