Nach fristloser Kündigung des kaufmännischen Geschäftsführers: Gandersheimer Domfestspiele GmbH widerspricht Vorwürfen
Nachdem sich die Gandersheimer Domfestspiele GmbH von ihrem kaufmännischen Leiter Thomas Groß getrennt hat, widerspricht sie nun Vorwürfen, ihn nicht über die konkreten Gründe informiert zu haben. Das gaben die Domfestspiele in einer Mitteilung bekannt. Demnach habe Groß sowohl mündlich als auch schriftlich von den Vorwürfen gegen ihn Kenntnis erlangt, so der Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Schwarz. Groß soll nach Angaben der Domfestspiele darauf verwiesen haben, ordentlich entlastet worden zu sein. Dies stimme zwar, so Schwarz, aber erst im Anschluss seien dem Aufsichtsrat Hinweise dazu eingegangen, dass es Unregelmäßigkeiten gegeben haben soll. Wäre dies vorher passiert, wäre die Entlastung zurückgestellt worden, so die Domfestspiele GmbH. Ein Wirtschaftsprüfer hatte den Sachverhalt untersucht. Sein Prüfbericht habe die Vermutungen des Aufsichtsrates bestätigt, dass es Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Daraufhin hatte sich die Domfestspiele GmbH mit sofortiger Wirkung von Groß getrennt und dies mit einer fehlenden Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit begründet.