Geschrieben von Marco Mellinger
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Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat eine große Nachfrage unter angehenden Medizinstudierenden begrüßt, als Landarzt oder Landärztin tätig zu werden. Ab dem kommenden Wintersemester greift die sogenannte Landärzte*innenquote, über die sich Menschen für ein Medizinstudium bewerben können. Für die 60 verfügbaren Plätze gab es seitens der angehenden Studierenden knapp 300 Bewerbungen. Damit ist der Andrang fünf mal höher, als es das Gesundheitsministeriums erwartet hat. Daher fordert der Hausärzte*innenverband nun, mehr Plätze für angehende Haus- und Landmediziner*innen zu schaffen. Eingeführt wurde die Landärzte*innenquote in Niedersachsen zum kommenden Wintersemester, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu gewährleisten. Bewerber*innen werden in diesem Verfahren nicht ausschließlich aufgrund ihrer Abiturnote, sondern aufgrund des Interesses ausgewählt, den Beruf im ländlichen Raum auszuüben. Wer über diese Landärzte*innenquote das Medizinstudium angeht, verpflichtet sich somit auch dazu im ländlichen Raum zu praktizieren.