Geschrieben von Robert Roggenkamp
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Die Gewerkschaft FAU und Angestellte werfen dem DHL Subunternehmen „WorKings“ Lohnbetrug vor. So soll das Entgelt nicht vollständig ausgezahlt worden sein. Auch Überstunden, Urlaubs- und Krankheitstage sollen nicht bezahlt worden sein. So sollen Löhne in Höhe von über 100.000 Euro Höhe den Arbeitnehmern der DHL-Packstation in Stauffenberg vorenthalten worden sein. Als die DHL die Zusammenarbeit mit dem Subunternehmen aufkündigte, wurden an die hauptsächlich afrikanischen Arbeitnehmer Auflösungsverträge mit inkludierter Verzichtserklärung verteilt. Laut der Gewerkschaft sollen bewusst afrikanische Migranten eingestellt worden sein in der Hoffnung, dass diese sich nicht zu Wehr setzen. Am Mittwoch, dem 19.04. um 10:15 Uhr, wird eine Güteverhandlung vor dem Amtsgericht Göttingen stattfinden. Die Gewerkschaft „Freie Arbeiter*innen-Union“ Göttingen ruft zur gleichen Zeit zu einer Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude auf. Das beschuldigte Unternehmen war nicht zu erreichen.