Blindgängerverdachtspunkt an der S-Arena negativ: Evakuierungsradius auf 1.000 Meter festgelegt
Der Blindgängerverdachtspunkt in unmittelbarer Nähe zur Göttinger S-Arena ist negativ. Das ist das erste Ergebnis der technischen Vorerkundungen, die der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen in dieser Woche auf dem Schützenplatz begonnen hat. Wie die Stadt Göttingen heute mitteilte, wird nun für den Einsatz zur Kampfmittelbeseitigung am 23. September mit einem 1.000 Meter großen Evakuierungsradius geplant. Wenn sich der Verdacht an dieser Stelle bestätigt hätte, wäre wegen der sehr komplizierten Lage des Punktes zur Sicherheit der Bevölkerung ein größerer Evakuierungsradius von 1.250 Metern erforderlich gewesen. An dem Verdachtspunkt in der Nähe der Halle fand der Kampfmittelbeseitigungsdienst große Bombenteile, die die Messergebnisse ausgelöst hatten. Von ihnen geht keine Gefahr mehr aus. Die Bombensplitter seien bereits geborgen worden, so die Stadt in einer Mitteilung. Von den acht erhärteten Verdachtspunkten bleiben nach den neusten Erkenntnissen demnach sieben übrig. Die technischen Vorerkundungen an den verbliebenen Punkten und alle weiteren Vorbereitungsmaßnahmen sollen wie geplant fortgesetzt werden.