Geschrieben von Steffen Hackbarth
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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover verzeichnet in diesem Jahr einen Zuwachs an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in den Landkreisen Göttingen (inklusive Stadt) und Northeim. Wie die IHK Hannover mitteilte, seien in Stadt und Landkreis Göttingen zum 1. August 965 Berufsausbildungsverträge abgeschlossen worden, was einem Zuwachs von 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für Northeim beträgt dieses Plus mit 304 Verträgen sogar 14,7 %. Wie der IHK-Geschäftsleiter in Göttingen Christian Grascha mitteilte, „ist der positive Trend ein erfreuliches Signal für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Region und nicht zuletzt auf die engagierten Unternehmen zurückzuführen, die beim Werben um Jugendliche für ihre Ausbildungsplätze sehr aktiv und teilweise kreativ vorgehen.“
Der Anstieg an begonnenen kaufmännischen Berufsausbildungen liegt in Göttingen mit 11,7 % und Northeim mit 20,9 % dabei über dem Durchschnitt der IHK Hannover mit einem Wert von + 11,3 %. Einen besonders starken Anstieg verzeichnet nach den Corona-Jahren die Hotel- und Gaststättenbranche mit 65,9 % in Göttingen und 110% in Northeim im Vergleich zu 2022. Allein im Handel und den industriell-technischen Berufen weisen die Zahlen für Göttingen eine rückläufige Tendenz auf. Obwohl letztere in Northeim mit einem Anstieg um 6,3 % zu Buche schlagen, folgen bei einem genaueren Blick die Zahlen im Bereich der Metalltechnik sowohl in Northeim als auch Göttingen einem Negativtrend.