Geschrieben von Robert Roggenkamp
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Die Göttinger CDU-Ratsfraktion zeigt sich unzufrieden mit dem Aus des Busshuttle am Nikolausberg. In einer Pressemitteilung kritisiert die CDU-Fraktion die vorzeitige Einstellung des Modellversuchs als verfrüht. Der Busshuttle sollte Anwohner dazu motivieren, auf das Auto zu verzichten und gleichzeitig die Anbindung rund um den Nikolausberg verbessern. Nach dem das Angebot von den Anwohnern wenig bis gar nicht benutzt wurde, stellten die Fraktionen der SPD und der Grünen erfolgreich einen Antrag auf Einstellung des Modellprojekts. Die CDU-Ratsfraktion bemängelt, dass zu wenige Bürger von dem Angebot wissen würden und keine Verbesserungsvorschläge von den Göttinger Verkehrsbetriebe umgesetzt wurden. Olaf Feuerstein Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt warf der SPD und den Grünen blinden Aktionismus und Selbstinszenierung vor. Aus Kreisen des SPD Ortsrat Nikolausberg zeigte man sich gegenüber dem StadtRadio irritiert über die Kritik. Die Anwohner haben sehr wohl Kenntnis über das Angebot. Man werde immer wieder drauf angesprochen, warum man immer noch den leeren Busshuttle finanziere. Auch die neue Fahrtroute hätte keine Veränderung der Fahrgastzahlen hervorgebracht. Die Ausgaben für den Busshuttle seien einfach nicht mehr zu rechtfertigen, hieß es aus der Nikolausberger SPD. Die Göttinger Grünen waren für eine Stellungsnahme nicht zu erreichen.