Die Stadt Göttingen hat gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) gestern Abend den Wirtschaftsempfang 2023 abgehalten. Nachdem im letzten Jahr die Nachhaltigkeit im Fokus stand, haben Stadt und GWG die 14. Ausgabe des Wirtschaftsempfangs unter den Themenkomplex der Digitalisierung gestellt. In ihrer Rede sprach sich Oberbürgermeisterin Petra Broistedt für eine chancenorientierte aktive digitale Gestaltung der Region aus. So könne Göttingen mit Universität, HAWK und PFH ein Standort für Datenwissenschaften werden. Das Rechenzentrum der GWDG mit ihrem High-Performance-Computing System „Emmy“ sowie der Supercomputer „Caro“ des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums würden Göttingen als nationales Zentrum in diesen Bereichen stärken.
Einen Hauptpunkt bildete das Konzept der „Smart-City“. Darunter fallen verschiedene Digitalisierungsmaßnahmen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Verwaltung, Kultur, Sport, Gesundheit und weiteren. Einen Überblick über bereits realisierte und angestoßene Projekte gibt die Internetseite: www.goettingen.digital. Broistedt betonte in Ihrer Rede immer wieder, dass Digitalisierung Menschen nicht von gesellschaftlicher Teilhabe abhalten dürfe, verantwortungsvoll mit den gewonnenen Daten umgegangen werden müsse und letztendlich Digitalisierung auch mit Klimaschutz vereinbar sei. So könne beispielweise das Rechenzentrum von Universität, Klinikum und MPI seine Abwärme in ein lokales Nahwärmenetz einspeisen.