Forschungsprojekt der UMG findet Ansatz zur Erklärung für Verlust von Fettgewebe während einer Krebserkrankung
Forscher und Forscherinnen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben einen Ansatz gefunden, durch den sich der Verlust von Fettgewebe bei einer Krebserkrankung erklären lässt. Das teilt die UMG mit. Das Forschungsteam des Instituts für Klinische Chemie um Prof. Dr. Andreas Fischer veröffentlichte dazu eine Studie im Fachmagazin ‚Nature Cancer‘. In der Studie kommt das Göttinger Forschungsteam zu dem Schluss, dass eine Zellschicht an der Innenseite der Blutgefäße eine entscheidende Rolle beim Verlust von Fettgewebe bei Krebserkrankungen spielt: das Endothel. Wenn diese Zellschicht mit anderen Zellen zu viel kommuniziere, könne es sein, dass vermehrt Retinsäure produziert werde. Dies könne dann Einfluss auf den Stoffwechsel haben.