Stadt Göttingen beschließt Wohnsituation im Hagenweg 20 zu verbessern - Abriss und Neubau des Gebäudes angestrebt
(NEU – Nikita) Die Stadt Göttingen möchte die Wohnsituation im Gebäudekomplex Hagenweg 20 nachhaltig verbessern und hat dafür ein Konzept zur Begleitung und Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner ausgearbeitet. Dem Konzept, dass der Sozialausschuss in seiner Sitzung vom 10. Oktober erarbeitet hatte, stimme der Stadtrat in seiner gestrigen, außerordentlichen Sitzung einstimmig zu. Zur Verbesserung der Situation hatte Oberbürgermeisterin Petra Broistedt drei Szenarien vorgestellt. Die Szenarien sahen die Stadt jeweils ein Mal als Minderheitseigentümerin, Mehrheitseigentümerin und Alleineigentümerin der Immobilie am Hagenweg 20 vor. In den ersten beiden Szenarien wäre lediglich eine Sanierung des Gebäudes umsetzbar. Um die Immobilie abreißen und neu bauen zu können, müsste die Stadt als Alleineigentümerin tätig sein. Welches Szenario umgesetzt werden wird, ist noch offen, allerdings setzt sich die Stadt dafür ein, Alleineigentümerin werden zu können. Dafür müsste sie alle Wohnobjekte der Immobilie im Hagenweg 20 besitzen. Bisher hat die Stadt 22 Wohnungen gekauft, der Kauf von 119 weiteren Wohnungen soll folgen. Derzeit leben 140 Menschen im Gebäude am Hagenweg 20.