Geschrieben von Nico Mader
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Mehr als 8000 Sandsäcke haben Helfer am Tag und in der Nacht vor Heiligabend allein in Einbeck eingesetzt – um Häuser vor dem Hochwasser zu schützen. Erfasst hat das Hochwasser nicht nur Einbeck, sondern weite Teile Südniedersachsens. Auch in Göttingen war beispielsweise der Sandweg schon am Ende der letzten Arbeitswoche nicht mehr befahrbar. Und auch weitere Orte aus den Landkreisen Göttingen und Northeim meldeten, dass Flüsse und Bäche über die Ufer getreten sind; zum Beispiel Rosdorf, Bad Sachsa und Uslar. Im vom Hochwasser besonders betroffenen Einbeck waren 300 Helfer und Helferinnen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) im Einsatz, um die Stadt vor Überschwemmungen zu schützen – teilweise arbeiteten die Helfer dafür sogar im Schichtsystem.

Sandsäcke mussten auch im Einbecker Ortsteil Greene die Hauseingänge vor dem Hochwasser schützen.