Typisierungsaktion an Göttinger Schulen: 123 Jugendliche haben sich als Stammzellspender registriert
Bei einer gemeinsamen Typisierungsaktion haben sich 123 Göttinger Schüler*innen des Otto-Hahn-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule als Stammzellspender registriert. Nach Angaben der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) organisieren die beiden Schulen alle zwei Jahre eine gemeinsame Aktion mit der Stammzellspenderdatei der UMG und der Johanniter-Unfall-Hilfe. Am vergangenen Dienstag hat die Aktion zum insgesamt dritten Mal an den Schulen stattgefunden. Die ärztliche Leiterin der Göttinger Knochenmark- und Stammzellspenderdatei, Beatrix Pollok-Kopp, hebt den Wert einer jeden Registrierung hervor. Es werde wortwörtlich die Nadel im Heuhaufen gesucht, mit jeder neuen Registrierung würden die Überlebenschancen der Patient*innen erhöht werden. Damit eine Stammzellspende erfolgen kann, müssen die sogenannten Humanen Leukozyten-Antigene-Merkmale (HLA-Merkmale) von Spender und Empfänger übereinstimmen. Diese Gewebemerkmale werden bei den Typisierungsaktionen in Erfahrung gebracht; entweder durch einen Abstrich im Mundraum oder durch eine Blutprobe.