Geschrieben von Nikita Makarov
Datum:
Die Sparkasse Göttingen hat heute ihre Bilanzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 vorgestellt. Demnach ging die Bilanzsumme der Sparkasse um 6,0 Prozent auf 4,55 Milliarden Euro zurück. Durch den angespannten Konjunkturverlauf mit angestiegenen Darlehenszinsen sank das Volumen der vergebenen Kundenkredite um 3,5 Prozent von 3,82 Milliarden Euro auf 3,69 Milliarden Euro. 1,49 Milliarden Euro gingen dabei als Kredite an Privatpersonen. Eine große Steigerung erlebte hingegen der Wertpapiermarkt. Hier steigerte sich der Absatz um 19,3 Prozent auf 131 Millionen Euro. Damit werde laut Sparkassen-Vorstandvorsitzender Ines Dietze deutlich, dass 2023 die Kunden den Fokus auf die Vermögensbildung gelegt haben. Die Umstrukturierung der Filialen- und Servicestruktur, durch die kleinere Filialen zugunsten von mobilen Diensten geschlossen wurden, sieht Dietze positiv: „Insgesamt können wir aber sagen, dass das der richtige Weg war. Wir haben unseren telefonischen Kanal deutlich ausgebaut, sind dort aber noch nicht am Ende. Das war ein wesentliches Merkmal, dass wir bei vielen telefonischen Nachfragen in den Jahren zuvor auch schon gesehen haben, dass wir ein ständig, stetiges, telefonisches Nachfrageaufkommen haben. Darauf haben wir reagiert, auch hier haben wir manchmal noch Spitzenzeiten abzufedern, die uns nicht rundherum zufrieden stellen. Aber viele Beratungsangebote und Full Services können wir jetzt auch schon telefonisch abschließen.“ Laut Sparkassen-Vorstand Uwe Maier arbeiten 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Telefonfiliale der Sparkasse. Rund zwei Drittel der telefonischen Anfragen werden auch vollständig am Telefon bearbeitet, so Maier.