Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Göttingen richtete Bundesrunde der Internationalen Physikolympiade aus
Die Bundesrunde der 54. Internationalen Physikolympiade hat in Göttingen stattgefunden. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurden die besten Physiktalente auf Bundesebene vom 27. Januar bis zum 2. Februar ausgewählt. Die 49 Teilnehmer*innen hatten sich in zwei Vorrunden gegenüber 950 Teilnehmenden durchgesetzt. Aus den 49 konnten sich nun 15 für die nächste Runde qualifizieren. Diese findet im Mai in Hamburg statt. Dort werden die besten fünf Schüler*innen ermittelt, die Deutschland im Juli bei der 54. Internationalen PhysikOlympiade vertreten werden. Die Physik-Interessierten mussten ihr Talent unter Beweis stellen, indem sie Klausuren und Aufgaben zu Gegenwindfahrzeugen, Stoßzeituntersuchungen oder der Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums lösten. Auch Seminare und Vorträge konnten die Schüler*innen in der Zeit besuchen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Göttingen hat drei zweiwöchige Forschungspraktikumsplätze als Sonderpreis ausgelobt. Der jährlich stattfindende bundesweite Auswahlwettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und im Auftrag durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung koordiniert. Seit Jahren findet die Bundesrunde im DLR in Göttingen statt.