Geschrieben von Annecke Borcherding
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Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Stadtlabor – Wege zur kolonialkritischen Stadt“ finden in den kommenden Wochen Workshops für Lehrkräfte, Schulklassen und Jugendgruppen statt. Ziel der Veranstaltungen sei es, die Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Widerstand und Rassismus in Schulen zu fördern, wie die Universität Göttingen mitteilt. Beteiligt sind neben der Universität auch Göttingen Postkolonial, das Entwicklungspolitische Informationszentrum Göttingen, PLEA e.V., boat people projekt und das Literarische Zentrum Göttingen. Die erste Veranstaltung „Rassismus in Schulbüchern – Postkoloniale Perspektiven im Unterricht“ beginnt am 20. Februar um 15:00 Uhr im Stadtlabor. Außerdem werde in einem offenen Archiv Wissen über die Kolonialvergangenheit vor Ort gesammelt, wie Prof. Dr. Sabine Hess vom Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der Universität Göttingen erklärt. Alle Menschen in Göttingen können in diesem Zusammenhang Ergebnisse eigener Nachforschungen in der Familien- und Stadtgeschichte einbringen, so Hess. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie unter https://www.stadtlabor.uni-goettingen.de