Geschrieben von Benita Heukamp
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Am Samstag, dem 23. März, wird weltweit die „Earth Hour“ begangen. Unter dem Motto „Deine Stunde für die Erde!“ werden alle Menschen dazu aufgerufen, ab 20:30 Uhr das Licht für eine Stunde auszuschalten. Mit der Aktion soll ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz gesetzt werden. Dem Aufruf des WWF Deutschland folgen auch die Städte Göttingen und Osterode am Harz. Wie Osterodes Bürgermeister Jens Augat mitteilte, werden bereits seit 2022 die öffentlichen Gebäude und Wahrzeichen der Stadt nicht mehr beleuchtet, um Energie zu sparen. Dennoch sei es ein großes Anliegen, die Earth Hour auch in diesem Jahr zu unterstützen. In Göttingen soll der blaue 4-Kirchen-Laser bewusst um 20 Uhr eingeschaltet werden, um zur Earth Hour demonstrativ ausgeschaltet zu werden. Auch der Gauß-Weber-Telegraf-Laser wird seine tägliche Sendung unterbrechen. Daneben werden die Bürger*innen dazu aufgerufen, sich ebenfalls zu beteiligen. In diesem Jahr gehe es nicht nur darum, sich für das meteorologische Klima stark zu machen. Hinsichtlich eines sich wandelnden politischen Klimas soll die Aktion auch ein Zeichen für eine demokratische Politik setzen, so die Stadt Göttingen in einer Mitteilung. Die Earth Hour findet in diesem Jahr zum 18. Mal statt. Weltweit nehmen rund 7.000 Städte aus mehr als 190 Ländern an der Aktion teil. In Deutschland beteiligten sich im vergangenen Jahr an die 580 Städte und Gemeinden.