Geschrieben von Steffen Hackbarth
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Die Polizeidirektion Göttingen prüft Vorwürfe gegen einen Beamten, im Internet rechtsextreme Inhalte und Verschwörungstheorien verbreitet zu haben. Bei dem Beamten handelt es sich um einen Diensthundführer der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. Nach einer ersten Prüfung, so die Polizeidirektion Göttingen in einer Mitteilung, hat sich die PD Göttingen entscheiden, gegen den Diensthundführer ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte auszusprechen. Nun folgt eine eingehende Prüfung der Vorwürfe. Der Diensthund verbleibt vorerst bei dem Diensthundführer, wird aber bis auf weiteres nicht eingesetzt. Die Vorwürfe gegen den Beamten seien im Zusammenhang mit einem Einsatz am 30. März dieses Jahres bekannt geworden, bei dem in Nienburg ein 46-jähriger Mann getötet und eine 45-jährige Polizeibeamtin verletzt wurde, so die PD Göttingen.