Hann. Münden möchte öffentlichen Alkoholkonsum und Verschmutzungen durch Hundekot eindämmen
Um das gesellschaftliche Leben in der Stadt positiv zu beeinflussen, hat die Stadt Hann. Münden zwei neue Verordnungen erarbeitet. Diese sollen für eine sauberere Innenstadt sorgen und den Konsum von Alkohol auf öffentlichen Straßen und Plätzen einschränken. Das gab die Stadt Hann. Münden in einer Mitteilung bekannt. Die erste Verordnung ist die „Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“. Mit ihr soll ein genereller Leinenzwang für Hunde im innerstädtischen Bereich festgeschrieben werden; die Verschmutzung öffentlicher Bereiche durch Hundekot kann mit ihr zudem künftig als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Daneben soll die Verordnung ein Fütterungsverbot von Vögeln festhalten sowie das Entzünden von Feuern unter freiem Himmel stärker regulieren. Als zweite Verordnung steht die „Verordnung zur Begrenzung des Alkoholkonsums auf den Plätzen im Innenstadtbereich“ zur Debatte. Mit Ausnahme von genehmigten Freischankflächen oder festgesetzten Veranstaltungen soll der Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen und Plätzen damit unterbunden werden. Sollte gegen diese Regelungen verstoßen werden, drohen Platzverweise und Ordnungswidrigkeitsverfahren. Inhaltsgleiche Verordnungen wurden in der Vergangenheit schon durchgesetzt, waren jedoch nur befristet in Kraft getreten. Die beiden Verordnungen wurden kürzlich dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Sollten sie bei der nächsten Stadtratssitzung Mitte des Monats angenommen werden, so könnten sie bereits zum 1. Juli in Kraft treten.