Geschrieben von Nikita Makarov
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Der erste der Göttinger Radentscheide wurde mit einer Mehrheit von 54,4 Prozent
der Stimmen angenommen. Das gab die Stadt Göttingen im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Damit muss die Stadt die Forderungen aus dem Radentscheid umsetzen. Abgelehnt wurde hingegen der zweite Radentscheid. Hier hatten 53,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler dagegen abgestimmt. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt ordnete die Ergebnisse wie folgt ein: „Die Göttingerinnen und Göttinger haben sehr genau hingeschaut. Es soll spürbar mehr für den Radverkehr in unserer Stadt getan werden. Radfahren soll sicherer werden, soll bequemer werden und vor allen Dingen soll Vorrang haben vor den anderen Mobilitätsformen. Aber das in Radentscheid zwei zur Abstimmung gestellte Bündel aus 30 Maßnahmen, das hat hat nicht die Zustimmung gefunden. Das wurde abgelehnt. Diese Maßnahmen in Radentscheid zwei waren offenbar nicht die richtigen, die sich die Mehrheit der Göttingerinnen und Göttinger gewünscht hat.“ Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Radentscheid soll nun durch die Stadtverwaltung erfolgen. Baudezernent Frithjof Look mahnte dabei, dass die Planung der Maßnahmen Zeit brauchen werde. Im laufenden Monat werden nun zwei Stellen in der Radverkehrsplanung der Stadt neu angetreten, so Look weiter. Weitere Stellen werden in Zukunft ausgeschrieben.