Geschrieben von Carolin Zarske
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Die Stadt Göttingen beteiligt sich an dem EU-Projekt „Cool Cities“. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Göttingen hervor. Das Projekt soll dazu beitragen, nachhaltige Strategien im Umgang mit Hitze in Städten zu erproben. Des Weiteren soll das Projekt dazu dienen, kühle Routen und Orte im Göttinger Stadtgebiet auszumachen oder zu errichten. Wirksame Maßnahmen zur Hitzereduzierung, wie zum Beispiel mehr und wasseroptimierte Baumstandorte, sowie die dezentrale Regenwasserbewässerung sind bereits bekannt. Weniger klar ist, wie diese Maßnahmen mit anderen städtischen Herausforderungen in Einklang gebracht werden können. Neben dem EU-Projekt wird in Göttingen mit dem Klimafolgenanpassungskonzept (KLAK) außerdem eine Strategie erstellt, um die Stadt auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen und vorzubereiten. Als Grundlage für das KLAK und das „Cool Cities-Projekt“ dienen die Ergebnisse des Stadtwasserhitzeplans (SHP), der aufzeigt, welche Klimarisiken für Göttingen bestehen und wo im Stadtgebiet Hitzeinseln und Starkregenrisikogebiete entstehen können. Cool Cities wird im Rahmen des Interreg North Sea Programms der Europäischen Union gefördert. Das Projekt hat insgesamt eine Laufzeit von vier Jahren.