Fortschritt für Patient*innen mit Herzschwäche: Internationale Studie mit Göttinger Beteiligung zeigt, wie das Herz entlastet werden kann
In einer internationalen Studie des Herzzentrums Göttingen und des Herzzentrums der Charité Berlin konnten Wissenschaftler:innen die Lebensqualität von Herzschwäche-Patient:innen mit dem sogenannten MitraClip-Verfahren verbessern. So wurde die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Menschen mit einer Mitralklappeninsuffizienz um 41 Prozent gesenkt. An der Studie nahmen 505 Menschen mit leichter bis mittelschwerer Mitralklappeninsuffizienz in einem Zeitraum von zwei Jahren teil. Sie wurde in dreißig Zentren in neun verschiedenen Ländern durchgeführt. Bei Menschen mit dieser Herzinsuffizienz schließen sich die Klappensegel der Mitralklappe in der Herzkammer nicht mehr richtig, sodass es zu einer Herzschwäche kommen kann. Mit dem MitraClip wird die Schließung der Klappensegel verbessert, sodass das Herz entlastet wird. Die Studie wurde erstmals auf einem medizinischen Kongress in London präsentiert.