Geschrieben von Veda Giesecke
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Weltweit fehlen rund 2,6 Billionen US-Dollar, damit sich alle Menschen auf der Erde gesund ernähren können. Das geht aus einer neuen Studie der Universität Göttingen hervor. Unter dem Namen „Armutslücke der Welternährung“ haben die Wissenschaftler in gemeinsamer Arbeit mit Misereor, dem größten katholischen Entwicklungshilfswerk, herausgefunden, dass rund 3,1 Milliarden Menschen weltweit sich nicht gesund ernähren können, das sind 40 Prozent der Weltbevölkerung. Besonders betroffen von fehlender gesunder Ernährung seien laut Studie vor allem Südasien und Subsahara-Afrika. Misereor fordert daher, dass der globale Reichtum vor allem von Industriestaaten genutzt werde, um Armut und Hunger zu reduzieren.