Südniedersachsen: Anbindung an das Wasserkraft-Kernnetz erfolgt wohl erst 2039
Südniedersachsen wird vorerst nicht an das Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen. Das teilten die Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen (H2AS) und die Südniedersachsenstiftung unter Berufung auf die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung mit. Allerdings sei eine Anbindung an das Netz durch mehrere Gesellschaften bis 2039 geplant. Die Stiftung erhofft sich dadurch einen positiven Antrieb für Wasserstoff-Projekte in der Region. Mittels einer Pipeline könnten so die Kosten deutlich reduziert werden, da durch die Pipeline teure Transportkosten entfallen würden. Auch könnte die Region durch die Anbindung ihren Wasserstoff speichern bzw. in andere Regionen mit einem höheren Bedarf weiterleiten, was auch in Hinblick auf einen erwarteten Stromüberschuss durch erneuerbare Energien eine bedeutende Rolle spiele. In Hinblick auf die energieintensiven regionalen Unternehmen rechnet die H2AS mit einer zeitverzögerten Umstellung auf Wasserstoff, da das Wasserstoff-Kernnetz ab 2032 eingesetzt werden soll. Die H2AS hält eine langfristige Umstellung auf Wasserstoff für angebracht. Im November soll es eine Mitgliederversammlung geben, auf der es auch um den zeitaufwendigen Umbau des Erdgasnetzes gehen wird.