Geschrieben von Benita Heukamp
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Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) wird durch das Wissenschaftsprogramm zukunft.niedersachsen mit 58,2 Millionen Euro gefördert. Das gab das EFZN in einer Mitteilung bekannt. Die Förderung fließt in das neue Forschungsprogramm „Transformation des Energiesystems Niedersachsen“. Mit diesem soll die niedersächsische Energieforschung bis 2030 weiterentwickelt und neu profiliert werden. Neben Partnern aus anderen Bundesländern beteiligen sich insgesamt 15 niedersächsische Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen an dem Programm. Darunter befinden sich auch die Georg-August-Universität-Göttingen, die HAWK Göttingen und das Soziologische Forschungsinstitut (SOFI) e.V. an der Universität Göttingen. Insgesamt bilden sechs Forschungsplattformen die Grundlage, von der aus die Energiewende aus technisch-naturwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive beleuchtet werden soll. Die HAWK etwa beteiligt sich an der Forschungsplattform „Wärme“ und untersucht dabei, wie Hochtemperatur-Großwärmepumpen in Gebäuden optimiert werden müssten. Im SOFI wird zu den sozialen Folgen und gesellschaftlichen Konflikten der Energietransformation geforscht. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt.