Die Busse bleiben stehen, die Mülltonnen voll: ver.di ruft zu umfangreichen Warnstreiks am Donnerstag auf
Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes treten am Donnerstag in Warnstreiks. Dazu hat die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Betroffen sind unter anderem die Göttinger Verkehrsbetriebe – die Busse werden an dem Tag nicht fahren. Weiterhin sind alle Beschäftigten der Städte, Gemeinden und Flecken in den Landkreisen Göttingen und Northeim sowie die Beschäftigten der Göttinger Entsorgungsbetriebe, der Kreisabfallwirtschaft Northeim, viele Stadtwerke und Sparkassen der Region in den Streikaufruf eingeschlossen. Deswegen bleiben auch viele Kitas zu. Begleitet wird der Warnstreik von einer Demonstration. Ab 8 Uhr wird der Demozug vom Schützenanger bis zum Alten Rathaus ziehen. Dort soll sich in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Politik über die verschiedenen Standpunkte ausgetauscht werden. Aktuell laufen die Verhandlungen der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst 2025. Die erste Verhandlungsrunde sei jedoch wenig ergiebig gewesen. Mit den Warnstreiks soll nun ein deutliches Zeichen für die nächsten Verhandlungen gesetzt werden, so Diana Hennig, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di. Gefordert werden unter anderem acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr Lohn und drei zusätzliche freie Tage.