Geschrieben von Benita Heukamp
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Die Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen ist die erste niedersächsische Institution, die in den Verbund „Zukunftsforum klimafreundliche Hochschulen“ aufgenommen worden ist. Das gab die HAWK in einer Mitteilung bekannt. Die Hochschule engagiere sich bereits in vielen Studiengängen, Arbeitsgruppen und Forschungen mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Nun soll das Ganze zentraler erfasst und Ressourcen gebündelt werden, so der Projektkoordinator Dr. Markus Kieselhorst. Die HAWK ist eine von bundesweit 15 Hochschulen, die ein überzeugendes Umweltkonzept vorlegen konnte. Als Teil des Projekts wird die Hochschule nun auf dem Weg zum Klimaschutz begleitet. Zunächst soll der Status-Quo der Hochschule mit Datenerhebungen und Fragebögen erfasst werden, etwa die Höhe der Treibhausgasemissionen. Dann sollen konkrete Maßnahmen entwickelt werden, um die durch den Verbund vorgegebenen Ziele zu erreichen. Dazu gehört, die Treibhausgasemissionen um mindestens zehn Prozent zu reduzieren und langfristig sowohl ganzheitliche Klimaschutzkonzepte zu erarbeiten als auch eine Vorbildfunktion einzunehmen. Das Verbundprojekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.