Geschrieben von Benita Heukamp
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Beschäftigte des öffentlichen Personennahverkehrs werden am Freitag ganztägig in Warnstreiks treten. Dazu hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgerufen. Betroffen sind die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In diesen sind die Entgelte der Beschäftigten durch die Landestarifverträge TV-N geregelt, welche wiederum an die Lohnentwicklung im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst gekoppelt sind. Die zweite Verhandlungsrunde um den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst sei erneut erfolglos verlaufen. Die Situation der Beschäftigten im ÖPNV müsse sich jedoch dringend bessern, so die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Die Arbeitsverdichtung nehme ständig zu, da es zu wenig Personal gebe. Zeitgleich blieben neue Berufseinsteiger nicht lange, da der Lohn bei der anhaltenden Belastung zu niedrig sei. Ausfälle von Bussen und Bahnen sind die Folge. Von dem Warnstreik am Freitag sind um die 53.000 beschäftigte betroffen.