Geschrieben von Jonathan Müller
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Der 40-jährige Syrer, der wegen Mordes an seiner Frau angeklagt war, ist heute vor dem Landgericht Göttingen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Täter hat seine Frau am 5. Mai 2024 mit insgesamt 23 Messerstichen in ihrer Wohnung in Grone getötet. Die gemeinsamen vier Kinder mussten den Mord zum Teil mit ansehen. Die Tat wurde im Vorfeld von Frauenorganisationen als Femizid eingestuft. Damit gemeint ist die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Juristisch existiert der Begriff nicht. Dennoch hat der vorsitzende Richter deutlich gemacht, dass der Verurteilte ein entsprechendes Weltbild hat, welches diese Tat erst ermöglichte. Die Möglichkeit der Revision besteht bis zum 27. Februar 2025.