Internationales Forschungsteam unter der Leitung der Uni Göttingen erforschte Prozesse im Inneren eines Vulkans
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat die Prozesse im Inneren eines Vulkans und die Vorwarnzeit eines Vulkanausbruches erforscht. Dies gab die Uni Göttingen in einer Pressemitteilung bekannt. Für die Beantwortung der Frage wurden vulkanische Ablagerungen eines früheren Vulkanausbruchs in den Phlegräischen Feldern nahe Neapel von den Forschenden analysiert. Hierbei konnte festgestellt werden, dass Wachstumsringe magmatischer Kristalle im Magmareservoir eines Vulkans die Prozesse aufzeichnen, die einen Ausbruch auslösen können. Die Forschenden konnten mit einer Elektronen-Mikrosonde die chemische Zusammensetzung eben dieser Kristalle analysieren und fanden heraus, dass frisches Magma aus der Tiefe den Vulkan innerhalb von rund 60 Jahren zur Eruption brachte. Des Weiteren fand das Forscherteam heraus, dass die sogenannte Vorwarnzeit eines Ausbruchs von der Temperatur des Magmas abhängt, diese aber nicht immer eindeutig zu bestimmen ist. Anzeichen, dass es in naheliegender Zukunft zu einem weiteren Ausbruch kommt, konnten nicht festgestellt werden.