Geschrieben von Benita Heukamp
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Um für die Sichtbarkeit von queerem Leben sowie für Akzeptanz, Selbstbestimmung und Gleichstellung verschiedener Lebensweisen einzutreten, findet am Samstag der 7. Christopher Street Day (CSD) in Göttingen statt. Das Motto lautet in diesem Jahr „Nie wieder still – nie wieder unsichtbar!“. Neben einer Demonstration wird auch ein Straßenfest auf dem Albaniplatz organisiert. Der Göttinger CSD wird in diesem Jahr erstmals durch den neugegründeten Verein CSD Göttingen e.V. ausgerichtet, der an dem Tag acht konkrete politische Forderungen stärken möchte: Dazu zählen etwa eine bessere, diskriminierungsfreie Gesundheitsvorsorge für queere Menschen sowie eine Reform des Familienrechts, damit alle Formen von Regenbogenfamilien rechtlich abgesichert und gleichgestellt werden. Die Demonstration startet am Samstag um 12 Uhr nach einer Begrüßung auf dem Hiroshimaplatz und führt über den Bahnhofsvorplatz sowie das Gänseliesel, wo jeweils Redebeiträge geplant sind, zum Albaniplatz. Das Straßenfest soll dort um 15 Uhr beginnen und wird, unter anderem aus Redebeiträgen, einer Dragshow und musikalischen Beiträgen bestehend, bis 22 Uhr gehen.