Giftinformationszentrum wurde 2024 mehr als 51.000 konsultiert - Vergiftungen mit Lachgas haben sich fast verdoppelt
Mehr als 51.000 Mal wurde das Giftinformationszentrum (GIZ) Nord der Universitätsmedizin Göttingen im vergangenen Jahr konsultiert. Damit sind die Anfragen im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Prozent gestiegen. Ebenfalls gestiegen sind die Beratungen zu Lachgas-Vergiftungen. Im Vergleich zu 2023 haben sie sich im vergangenen Jahr mit 34 Fällen fast verdoppelt. Das gab die Universitätsmedizin Göttingen mit Blick auf den GIZ-Nord Jahresbericht bekannt. Die größte Vergiftungsgefahr gehe demnach für Kinder von Haushaltschemikalien und Arzneimitteln aus, bei Erwachsenen sind am häufigsten Vergiftungen mit Medikamenten ursächlich. Das Giftinformationszentrum Nord bietet einen 24-Stunden Service für ratsuchende Eltern, berät aber auch Rettungskräfte und Ärzte zu ungewöhnlichen und schweren Vergiftungen.